Von | 2017-03-10T21:40:29+00:00 7. Mai 2010|HTPC, Windows, Windows Home Server|5 Kommentare

Das HTPC Projekt – Part 1 Anforderung & Konzept

Ja, damit fing/fängt es an, mein HTPC (Home Theatre Personal Computer) Projekt, die Überlegung was so ein Gerät alles erledigen können soll, wie es aussieht, was es ersetzt, wie es bedient werden will, wie viel Energie es verbraucht und wie es sich auch für nicht so technikaffine Familienmitglieder in den TV/Video Alltag integrieren lässt.

HTPC
Ergänzend sei hinzugefügt, das ich/wir einen digitalen Kabelanschluß besitzen, sodass sich dieses Projekt natürlich in erster Linie mit dem Einbau von DVB-C Komponenten (Tuner + CI) befasst.

Fangen wir aber mal mit den Anforderungen an.

1. Ziel war,  die Anzahl an elektronischen Geräten und damit auch an Fernbedienungen neben dem Fernseher wieder auf genau EINS zu reduzieren! Sicherlich ein nicht zu unterschätzender Punkt, denn mit 2-3 zusätzlichen Geräten lässt sich auch einiges anstellen und das muss mitunter nicht teurer sein. Zum Thema nur eine Fernbedienung für Alles, werde ich dann zum Schluss noch Erfahrungsberichte abgeben.

2. Ziel war, das Gerät soll den von Unitymedia bereitgestellten digitalen TV-Tuner ersetzen und digitales TV und auch HDTV Kanäle (auch verschlüsselte) anzeigen können. Um die öffentlich/rechtlichen HDTV Kanäle auf den Fernseher zu bekommen (die ja auch teilweise verschlüsselt sind) wäre in unseren Fall eh ein Austausch des TV-Tuners von Nöten gewesen, der von Unitymedia seinerzeit breitgestellte TT-Micro C-264 kann kein HDTV.

3. Ziel war, das Gerät soll unsere Medien (Audio, Video und Fotos)  die zentral auf dem Windows Home Server (WHS) liegen, per Netzwerk (Wlan oder Netzwerkkabel) auf dem TV abspielen können.

4. Ziel war, das Gerät soll auch Blue Ray Disks und HDTV Videos z.B. im .mkv Format abspielen können.

5. Ziel war, das Gerät soll TV-Sendungen auch in HDTV per EPG (Electronic Program Guide) auf eine eingebaute, aber auch im Netzwerk zugängliche Festplatte (möglichst groß!) aufzeichnen können.

6. Ziel war, das Gerät soll auch im Internet unterwegs sein können und  YouTube Videos oder Flickr Fotos anzeigen.

Ihr seht, es soll ein wenig die EierlegendeWollmichsau sein. Ich habe daher auch lange überlegt ob das überhaupt Sinn macht, oder ob es nicht preiswerter/besser ist einige Disziplinen den Spezialisten zu überlassen und dann nur eine richtig gute Fernbedienung zu kaufen die das Alles bedient. Aber irgendwie ist es ja auch eine Herausforderung und somit war klar, das HTPC Projekt geht los.

Im nächsten Teil dann:  Part 2 – Das Gehäuse

Von | 2017-03-10T21:40:29+00:00 7. Mai 2010|HTPC, Windows, Windows Home Server|5 Kommentare

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Joergermeister
Mehr als 10 Jahre Joergermeister Blog. Ich bin jetzt wirklich zu alt für den Scheiß und werde diese Webseite daher nur noch als "Slow Motion Blog" aktiv halten. Klarofalski gibt es auch weiterhin neue Artikel - wenn auch nicht in ganz so regelmäßigen Abständen. Schön das Ihr hier gelandet seid, nehmt alles mit - aber macht bitte nichts kaputt ;-)
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[…] ich texte hier doch mal ein kurzes Update zu meinem HTPC-Projekt, dessen letzter Stand aus dem Januar 2011 ist und sich seit dem nun mal ja wieder eine Menge getan […]

Sascha
Gast
Sascha

Hallo Joerg !
Ich muss gestehen, ich finde die Lösung m,it dem MCE nicht besonders ;) Aber sicher ist es nur eine Glaubensfrage. ICh selbst setze mich seit längerem mit MediaPortal auseinander. Es ist mal schlecht, mal recht, erfordert sehr viel Geduld in der Konfiguration, hält aber weit mehr Features (rtlnow etc.) bereit als das staubige WinMC.
Ich selbst nutze ein Low-Profile Gehäussem dass nicht grösser ist als diese DVD/Video Kombigeräte.
Ich find dein Projekt super, und vor allem, dass du es mit anderen teilst. Hut ab !

Schoeneberg
Gast

Vielleicht auch noch BluRay Brenner?

Das Thema intersessiert mich auch sehr, jedoch für Sat Empfang.

Und nicht zu vergessen: Am besten alles für kleines Geld!

joerg
Gast
joerg

Hmmjaaa! BlueRay Brenner ist machbar, die Preise fallen! Ich mal am Ende die Gesamtkalkulation und dann schauen wir uns an was geht. Das eigentliche Budget war um die 500 EUR.

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